Die Kosten einer LASIK Operation
Nach aktuellen Schätzungen wurden weltweit inzwischen über 50 Millionen Lasik-Operationen durchgeführt. Damit ist die Lasik (Laser in situ Keratomileusis) die derzeit populärste Methode der refraktiven Chirurgie. Neben der Lasik zählen noch die Lasek (Laser Epithelial Keratomileusis) und die PRK (Photoreaktive Keratektomie) zur refaktiven Chirurgie. Da jedoch die Lasik, die übrigens in der Regel nur ca. 5-10 Minuten pro Auge dauert, in der Regel schmerzfrei ist und sehr schnell eine hohe Sehschärfe von bis zu 120% ermöglicht, hat sie sich jedoch als die populärste Methode durchgesetzt.
Vor einer Lasik-Operation wird zuerst die Hornhautdicke bestimmt, da der Eingriff nur ab einer Hornhautdicke von 500 nm überhaupt möglich ist. Bei der Operation wird mit einem Mikrokeratum oder einem Femtosekundenlaser eine sehr dünne Lamelle (oftmals nur 120 nm) der Hornhaut einseitig gelöst und zusammen mit dem Epithel zur Seite geklappt. Auf dem darunter liegenden Gewebe wird dann mit Hilfe des Lasers die Korrektur vorgenommen. Am Ende der Laserbehandlung wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt und entsprechend positioniert.
Die Kosten für eine Lasik belaufen sich in Deutschland in der Regel zwischen 900 und 2.200 Euro pro Auge. Da diese Kosten für die Operation in der Regel nur einmal anfallen (evtl. muss nach 10 - 20 Jahren nochmals "nachgelasert" werden) und man sich dadurch die immer wiederkehrenden Kosten für Brillen und Linsen zukünftig sparen kann, rechnet sich der Eingriff oftmals sogar monetär - unabhängig von dem Lebenskomfort, den man "ohne Brille" hat. In einigen Fällen übernehmen insbesondere private Krankenversicherungen die Kosten für die Lasik-Operation - ebenso sollte man mit sich mit dem Steuerberater besprechen, da die Kosten in einigen Fällen auch in der Steuererklärung geltend gemacht werden können.