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Abrasion (Zahnverschleiß)

Abrasion (von lat. abrasio: Abnutzung) ist der zahnmedizinische Überbegriff für alle Arten des Verlustes an Zahnsubstanz in Folge von Abnutzung .

Die Ursachen für eine nicht kariesbedingte Zahnabnutzung (Abrasio dentium) sind unterschiedlicher Natur:

1. Abrasion durch falsches Zähneputzen (Dentale Erosion)

Für eine gründliche und zugleich schonende Reinigung der Zähne ist die richtige Wahl der Pflege-Utensilien von entscheidender Bedeutung. Sowohl aggressive Zusätze in der Zahnpasta (Raucherzahncreme) als auch eine zu weiche Zahnbürste können zu umfangreichen Abnutzungserscheinungen führen (Bürstenabrasion).

Tipps:

- Fragen Sie ihren (Zahn-)Arzt oder Apotheker nach geeigneten Reinigungsutensilien.

- Wenn Sie saure Lebensmittel zu sich genommen haben (z.B. Orangensaft), dann putzen sie sich nicht gleich im Anschluss daran ihre Zähne, da der Zahnschmelz vorübergehend „weicher“ wird (vgl. a. De- bzw. Remineralisation).

2. Abrasion durch Aufeinanderreiben der Zähne ohne das Ziel, Nahrung zu zerkleinern (Bruxismus)

Der im Volksmund gebräuchliche Begriff für Bruxismus, Zähneknirschen, ist insofern ungenau, als das Aufeinanderreiben der Zähne nicht mit Geräuschen verbunden sein muss. Die Ursachen für Bruxismus sind häufig seelischer Natur. Neben den negativen Effekten des Aufeinanderreibens der Zähne für die Zahnsubstanz, kann Bruxismus auch zu Verschleißerscheinungen im Kiefergelenk führen (Arthrose). Zudem ist der Schlaf der an Bruxismus leidenden Personen häufig nur bedingt erholsam. Um die negativen Effekte zu verhindern, ist der Gebrauch einer individuell angefertigten Aufbissschiene möglich. Ergänzend zu dieser symptomatischen Therapie stellt ein Entspannungstraining eine sinnvolle Maßnahme dar.

3. Abrasion durch den physiologischen Kontakt zum Antagonisten bzw. dem Nachbarzahn (Attrition)

Im Unterschied zum Bruxismus ist die Attrition eine kaum zu vermeidende Form der nicht kariesbedingten Zahnabnutzung, da sie im Zuge von Bewegungen des Unterkiefers erfolgt, wie sie sie etwa beim Schlucken oder beim Sprechen entstehen. Das Ausmaß dieser Abnutzungserscheinungen hängt unter anderem von der Struktur der Zahnsubstanz, der individuellen Zahnstellung und von evtl. vorhandenen Bissanomalien ab.

 

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Die oben aufgeführten Informationen sollten keinesfalls als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie daher, wenn es um Ihre Gesundheit geht, stets auch den Rat Ihres Arztes ein.


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Um Zahnkaries vorzubeugen sollte man zweimal pro Jahr eine Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen und bei der häuslichen Zahnprophylaxe Zahnseide benutzen.

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