Kosten-Vergleich für Kiefer­orthopädie

Symbol für KieferorthopädieDie Kosten für eine Kieferorthopädische Behandlung mit einer herausnehmbaren Apparatur bewegen sich zwischen ca. 1.500 € und 2.500 €.

Bei einer Behandlung mit einer festsitzenden Apparatur zwischen ca. 2.000 € und 5.000 €. Diese Kosten werden gerade bei Erwachsenen nur in seltenen Fällen von den Krankenkassen bezuschusst.

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KFO-Preisvergleich starten So geht es

Kieferorthopädie: Kosten im Vergleich

Einen Überblick zu Preisvergleichen für Kieferorthopädie sehen Sie in der folgenden Tabelle. Durch Klicken auf den Namen der Behandlung bzw. des Preisvergleichs gelangen Sie zur Detail-Seite. Hier können Sie sie sich über die bietenden Ärzte informieren und sich gleichzeitig davon überzeugen, dass wir die Anonymität unserer Patienten gewährleisten.

  Preisvergleich PLZ, Ort, AnreiseUrsprüngliche Kosten* Aktueller Preis* Gebote RestzeitMögliche Ersparnis*
G Entfernung einer festen Zahnsp D-38108 Braunschweig
Anreise: max. 50km
300,00 €
120,00 €
1
-180,00 €
G Multibandapparatur D-47441 Moers
Anreise: max. 50km
4.998,95 €
3.000,00 €
1
-1.998,95 €
G Zahnspange D-49078 Osnabrück
Anreise: max. 50km
5.542,45 €
4.500,00 €
1
-1.042,45 €
G Lingualretainer D-71069 Sindelfingen
Anreise: max. 50km
210,00 €
60,00 €
2
-150,00 €
G Invisalign D-81476 München
Anreise: max. 50km
4.000,00 €
2.500,00 €
1
-1.500,00 €
P Multibandapparatur D-28199 Bremen
Anreise: max. 100km
6.000,00 €
3.570,58 €
1
-2.429,42 €
G Zahnspange D-65207 Wiesbaden
Anreise: max. 50km
1.535,86 €
1.100,00 €
1
-435,86 €
G Entfernung Zahnspange D-50667 Köln
Anreise: max. 25km
99,00 €
49,00 €
1
-50,00 €
G Zahnspange D-70178 Stuttgart
Anreise: max. 50km
2.000,00 €
1.000,00 €
2
-1.000,00 €
G Zahnspange D-47495 Rheinberg
Anreise: max. 100km
3.893,00 €
2.800,00 €
1
-1.093,00 €
G Invisalign-Schienen D-22869 Schnefeld
Anreise: max. 50km
4.671,60 €
3.500,00 €
2
-1.171,60 €
G Zahnspange oder Invisalign D-81245 München
Anreise: max. 50km
500,00 €
500,00 €
1
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Weitere Preisvergleiche

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie ist ein Spezial- bzw. Teilgebiet der Zahnheilkunde und befasst sich größtenteils mit der Behandlung von Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers.

Im Vordergrund steht dabei die Gebissregulierung.  Mit Hilfe von überwiegend funktionellen Methoden mit abnehmbaren Geräten sollen Zahnfehlstellungen und Kieferdeformitäten beseitigt werden. Normalerweise wird bei einer der folgenden vier Stufen mit der Behandlung begonnen, sollte diese nötig sein. Dies entscheidet üblicherweise der Hauszahnarzt.

  • Nutzungsperiode des Milchgebisses (Im Alter von 4 oder 5)
  • Durchbruch des ersten Mahlzahnes und Zahnwechsel der Schneidezähne (im Alter von 6 bis 9)
  • Zahnwechsel der Vormahlzähne und Eckzähne (im Alter von bis 10 bis 12)
  • Nach Abschluss des Zahnwechsels (im Alter von 13 bis 14)

Grundsätzlich wird dabei zwischen herausnehmbaren und festsitzenden Behandlungsapparaturen, sowie extraoralen Geräten unterschieden.

Herausnehmbare Behandlungsapparaturen

Mit herausnehmbaren Apparaturen können die Zähne gekippt werden. Im Gegensatz zu festsitzenden Apparaturen können die Herausnehmbaren vom Patienten selbst eingesetzt und wieder herausgenommen werden.

Herausnehmbare Apparaturen in der Kieferorthopädie sind z.B. die Molaren-Aufrichtefeder, Invisalign Aligner oder der Compound-Retraktionsbogen.

Festsitzende Behandlungsapparaturen

Bei den festsitzenden Apparaturen gibt es drei Bestandteile. Da wären zum einen die Brackets, die mit Hilfe von Säureätztechnik und einem Komposit direkt auf den Zahn geklebt oder zunächst auf einen Ring (Band) geschweißt werden, der dann am Zahn zementiert wird. Das Band findet fast ausschließlich im Bereich der Mahlzähne seine Anwendung. Es trägt auf seiner Vorderseite Röhrchen zur Anbringung von Ganz- oder Teilbögen und Headgear. Auf der Innenseite findet sich ein Lingualschloss zum Einschub von starren Bögen. Diese dienen der Verankerung der Mahlzähne.  Der Bogen wird als Ganz- oder Teilbogen in die Röhrchen eingeschoben und in den Brackets durch Draht- oder Gummiligaturen befestigt.

Extraorale Geräte

In manchen Fällen reichen die oben beschriebenen festsitzenden Apparaturen nicht aus. Es werden extraorale Geräte benötigt, die eine unerwünschte Mitbewegung des Verankerungsblockes verhindern. Dies kommt zu Stande, wenn es keine ausreichende Möglichkeit der Verankerung im Restgebiss gibt. Das am häufigsten benutzte extraorale Gerät ist der Headgear. Dieser besteht aus einem Gesichtsbogen, dem extraoralen Zug als Kraftquelle und dem Innenbogen.

Ziele und Grenzen

„Jede kieferorthopädische Behandlung hat das Ziel, das individuelle funktionelle und ästhetische Optimum zu erreichen“ (Andresen 1931). Daraus folgt, dass es meistens unmöglich ist, eine ideale Zahnstellung und Gebissform zu erreichen. Wachstum und erbliche Anlagen sorgen dafür, dass eine Kieferumformung beschränkt sein kann.  Das optimale Behandlungsergebnis lässt sich in drei Aspekte aufgliedern.  Ein wohlgeformter Zahnbogen sollte ohne Engstand, Lücken und Rotation sein.

Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie bitte stets auch den Rat Ihres Arztes ein.

* Es handelt sich um unverbindliche Kostenschätzungen. Die endgültige Abrechnung kann vom Betrag der Kostenschätzung abweichen. Zwar bemühen sich unsere Ärzte, die Angebote so realistisch wie möglich zu gestalten, aber unvorhergesehene Umstände lassen sich leider nicht ganz ausschließen. Weitere Informationen finden Sie unter: Für Patienten.