Zahnimplantate – Kosten sparen durch Preisvergleich

    Die Kosten für Implantate werden in der Regel von der Krankenkasse nicht oder allenfalls teilweise übernommen. Somit können die Eigenkosten für ein einzelnes Implanat weit über tausend Euro liegen. Wir empfehlen Ihnen daher, vor der Entscheidung für einen bestimmten Zahnarzt ein Vergleichsangebot einzuholen.

    Wenn Sie die Kosten für Zahnimplantate bei Zahnärzten & zertifizierten Implantologen in der Nähe vergleichen möchten, starten Sie einen kostenlosen unverbindlichen Preisvergleich. Zahnimplantate müssen nicht teuer sein.

    Was kosten Zahn-Implantate?

    Die kurze Antwort ist: Zwischen zwischen 800 € und mehreren 1.000 €.

    Wenn Sie genau wissen möchten, was Implantate in ihrer Region unter Wettbewerbsbedingungen kosten, dann werfen Sie einen  Blick auf aktuelle Preisvergleiche in der folgenden Tabelle. Hier können Sie sich durch Klicken auf den Namen der Behandlung über Zahnärzte und Implantologen informieren.

      Preisvergleich PLZ, Ort, AnreiseUrsprüngliche Kosten* Aktueller Preis* Gebote Mgliche Ersparnis*
    P Implantate D-10409 Berlin
    Anreise: max. 50km
    1.764,99 €
    996,00 €
    5
    768,99 €
    G Kombination D-81541 Mnchen
    Anreise: max. 50km
    6.326,38 €
    3.600,00 €
    6
    2.726,38 €
    G Kombination D-44135 Dortmund
    Anreise: max. 50km
    11.101,14 €
    7.500,00 €
    4
    3.601,14 €
    P Implantate D-20259 Hamburg
    Anreise: max. 100km
    1.706,00 €
    950,00 €
    3
    756,00 €
    G Implantate D-51065 Kln
    Anreise: max. 50km
    4.863,90 €
    3.100,00 €
    5
    1.763,90 €
    G Implantate D-70439 Stuttgart
    Anreise: max. 50km
    1.539,02 €
    1.400,00 €
    2
    139,02 €
    G Implantate D-60435 Frankfurt
    Anreise: max. 50km
    2.389,22 €
    999,27 €
    5
    1.389,95 €
    P Implantate D-01594 Dresden
    Anreise: max. 200km
    5.704,34 €
    1.599,00 €
    8
    4.105,34 €
    Weitere Preisvergleiche

    Informationen zu Zahnimplantaten

    Als Implantat bezeichnet man eine künstliche Zahnwurzel, die in der Regel eine schraubenförmige oder zylindrische Form hat.

    Das Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt, um verloren gegangene Zähne in Unterkiefer oder Oberkiefer zu ersetzen. Daher eignet es sich bei einer Zahnlücke oder mehreren fehlenden Zähnen sehr gut als Zahnersatz.

    Indem das Zahnimplantat direkt mit dem Zahnhalteapparat verwächst, übernimmt es die Funktion der ursprünglichen natürlichen Zahnwurzel. Das Implantat dient dadurch als Basis bzw. Verankerung von festsitzendem (z.B. Kronen oder Zahnbrücken) und herausnehmbarem Zahnersatz. Im Heil- und Kostenplan werden Zahnimplantate mit "i" abgekürzt.

    Implantate haben den Vorteil, dass sie nicht nur die Funktion eines Zahnersatzes erfüllen, sondern auch ästhetisch ansprechend aussehen, sehr festsitzen und sich nach der Einheilung und Gewöhnung anfühlen wie eigene Zähne. Im Vergleich zum Zahnersatz mit einer Brücke bieten sie den Vorteil, dass keine gesunden Zähne beschädigt werden müssen.

    Das am häufigsten für die Herstellung von Implantaten verwendet Material ist Titan, da dieses besonders gewebefreudig ist und sich mit dem Knochen gut verbindet. Es weist eine hohe Körperverträglichkeit auf und hat eine sehr hohe "Lebenserwartung".

    Neuerdings werden jedoch auch zunehmend Keramik-Implantate verwendet. Entgegen früherer Modelle aus Aluminiumoxid-Keramik werden moderne Keramikimplantate aus Zirkon hergestellt, so dass die vorherrschende Stellung von Titan bald der Vergangenheit angehören könnte.

    Implantate: Chancen und Risiken

    Zahnimplantate sind eine der besten Versorgungsmöglichkeiten bei Zahnersatz und können ein Leben lang halten. Es ist jedoch nicht in jedem Fall möglich bzw. sinnvoll, bestehende Defizite durch implantatgetragene Suprakonstruktionen auszugleichen. Der Zahnarzt wird im Einzelfall abklären, wie die für den Patienten bestmögliche Lösung aussieht.

    Obwohl heutzutage Implantate oftmals im minimalinvasiven Verfahren gesetzt werden und sich daher Beeinträchtigungen und Verletzungen, die von der Operation herrühren, in Grenzen halten, sollte die Entscheidung für eine Implantation wohl überdacht sein.

    Nicht jede individuelle Zahn- bzw. Kiefersituation lässt gute Ergebnisse erwarten.

    So hat beispielsweise der Konsum von Tabakwaren nicht nur negative Effekte auf die zu erwartende Haltbarkeit des Zahnimplantates, sondern beeinträchtigt zudem die Wundheilung.

    Des Weiteren ist es sinnvoll, vor der Implantation abzuklären, wie es allgemein um die Mundhygiene des Patienten bestellt ist. Denn orale Erkrankungen (z.B. Karies, Zahnfleischentzündung) können sich ähnlich negativ wie der Genuss von Rauchwaren auf die zu erwartende Haltbarkeit des Implantates auswirken.

    Zudem sollte vor der Implantation abgeklärt werden, ob Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen vorliegen, da es heute als gesichert gilt, dass auch diese die Haltbarkeit von Implantaten negativ beeinflussen können.

    Die Behandlung (Oberkiefer & Unterkiefer)

    Vor einer Implantation sollte eine genaue Analyse der individuellen Kiefer- bzw. Knochensituation von Unterkiefer und oder Oberkiefer erfolgen. Eine genaue Kenntnis über den exakten Verlauf der Nervenbahnen wie auch der Knochendichte ist  für die Behandlungsplanung von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang werden zum einen röntgenologische Untersuchungen vorgenommen, zum anderen greift man auf CT-Aufnahmen zurück.

    Eine geringe Knochendichte zu haben, bedeutet heutzutage nicht mehr, auf Zahnimplantate verzichten zu müssen. Mittlerweile gibt es sehr gut funktionierende Techniken zum
    Aufbau von Knochensubstanz im Allgemeinen, und für schwierige Regionen im Besonderen (Sinuslift). Zudem verfügt die Zahnmedizin über spezielle Implantate, sog. Diskimplantate, die auch bei geringer Knochendichte genügend Halt finden.

    Das Implantationsverfahren

    Damit der Knochen für die Implantation vorbereitet werden kann, wird er zunächst durch den Zahnarzt, Implantologen oder Kieferorthopäden freigelegt. Anschließend wird der Zahnfleischlappen präpariert. In Abhängigkeit vom Knochenangebot (schlimmer Ausdruck, aber der Fachterminuns für das Vorhandenseinvon  Knochensubstanz) können Implantate auch ohne Freilegung bzw. Aufklappung des Zahnfleisches eingesetzt werden. Dabei wird mit Spezialbohrern das Implantatbett entsprechend vorbereitet, um das Implantat anschließend in den Kieferknochen einzusetzen. Diese künstliche Wurzel ist zwischen 8 und 16 Millimetern lang.

    Nach der Verlegung des Implantats vernäht der Zahnarzt die Schleimhaut über dem Implantatkopf. Dieser wird erst nach der Einheilung des Implantats wieder freigelegt.

    Die Einheilung des Implantats

    Implantate haben eine relativ lange Einheilzeit von ca. drei bis sechs Monaten. Solange braucht der Knochen, um fest mit dem Zahnimplantat zu verwachsen. Während dieser Zeit bekommen Patienten provisorischen Zahnersatz, der ungestörtes Essen, Lachen und Sprechen ermöglicht.

    Bei der Einheilung ist darauf zu achten, dass die Belastung nicht zu früh erfolgt, da sonst ein höheres Risiko für einen Verlust des Implantates besteht. Erst wenn das Zahnimplantat beim Eindrehen stabil und der Knochen mit ihm verwachsen ist, darf das Implantat voll belastet werden.

    Die Suprakonstruktion (Kronen auf Implantaten)

    Anschließend wird auf ein Verbindungsstück (Implantat-Pfosten), welches meist aus Titan oder Keramik besteht, die Suprakonstruktion angebracht. Die Suprakonstruktion ist ein auf einem Implantat befestigter Zahnersatz, wie zum Beispiel eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese.

    Neben der hier beschriebenen zweizeitigen Methode, gibt es auch noch die einzeitige Methode, bei der die Suprakonstruktion sofort nach der Implantatverpflanzung angebracht wird und der zweite Eingriff dadurch entfällt. Diese Methode erfolgt jedoch relativ selten. Denn die zweizeitige Methode gibt dem Implantat während der Einheilung Schutz vor äußeren Einflüssen und ist daher unter anderem bei Implantationen üblich, die mit Maßnahmen zum Knochenaufbau einhergehen.

     

     Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie daher, wenn es um Ihre Gesundheit geht, den Rat Ihres Arztes ein.

    * Es handelt sich um unverbindliche Kostenschätzungen. Die endgültige Abrechnung kann vom Betrag der Kostenschätzung abweichen. Zwar bemühen sich unsere Ärzte, die Angebote so realistisch wie möglich zu gestalten, aber unvorhergesehene Umstände lassen sich leider nicht ganz ausschließen. Weitere Informationen finden Sie unter: Für Patienten.