Was kosten Implantate? Aktuelle Preisvergleiche für Zahnimplantate
Einen Überblick aktueller Preisvergleiche für Implantate sehen Sie in der folgenden Tabelle. Durch Klicken auf den Namen der Behandlung bzw. des Preis-vergleichs gelangen Sie zur Detail-Seite. Hier können Sie sie sich über die bietenden Ärzte informieren und sich gleichzeitig davon überzeugen, dass wir die Anonymität unserer Patienten gewährleisten.
| Preisvergleich | PLZ, Ort, Anreise | Ursprüngliches Angebot* | Aktuelles Angebot* | Gebote | Mögliche Ersparnis* | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Implantate | D-10439 Berlin Anreise: max. 50km | 1.900,49 € |
999,00 € |
3 | 901,49 € | |
| Implantate | D-10969 Berlin Anreise: max. 50km | 2.855,58 € |
1.999,00 € |
3 | 856,58 € | |
| Implantate | D-14089 Berlin Anreise: max. 50km | 8.056,43 € |
4.500,00 € |
3 | 3.556,43 € | |
| Implantate | D-10627 Berlin Anreise: max. 50km | 1.592,13 € |
981,39 € |
3 | 610,74 € | |
| Implantate | D-22547 Hamburg Anreise: max. 50km | 2.715,44 € |
1.685,00 € |
1 | 1.030,44 € | |
| Implantate | D-10823 Berlin Anreise: max. 50km | 2.350,00 € |
1.111,00 € |
4 | 1.239,00 € | |
| Implantate | D-22527 Hamburg Anreise: max. 50km | 1.675,02 € |
1.247,00 € |
2 | 428,02 € | |
| Implantate | D-90455 Nürnberg Anreise: max. 50km | 2.657,29 € |
1.200,00 € |
2 | 1.457,29 € | |
| Implantate | D-22147 Hamburg Anreise: max. 50km | 882,98 € |
577,00 € |
2 | 305,98 € | |
| Implantate | D-20251 Hamburg Anreise: max. 50km | 2.393,00 € |
1.897,00 € |
2 | 496,00 € | |
| Implantate | D-44787 Bochum Anreise: max. 50km | 1.180,35 € |
890,00 € |
4 | 290,35 € | |
| Implantate | D-12203 Berlin Anreise: max. 50km | 2.937,49 € |
1.640,00 € |
3 | 1.297,49 € | |
| Implantate | D-10119 Berlin Anreise: max. 50km | 2.650,28 € |
1.398,00 € |
2 | 1.252,28 € | |
| Implantate | D-70619 Stuttgart Anreise: max. 50km | 4.891,80 € |
4.700,00 € |
1 | 191,80 € |
Informationen zu Zahnimplantaten
Als Implantat bezeichnet man eine künstliche Zahnwurzel, die in der Regel eine schraubenförmige oder zylindrische Form hat. Das Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt, um verloren gegangene Zähne in Unterkiefer oder Oberkiefer zu ersetzen. Daher eignet es sich bei einer Zahnlücke oder mehreren fehlenden Zähnen sehr gut als Zahnersatz. Indem das Implantat direkt mit dem Zahnhalteapparat verwächst, übernimmt es die Funktion der ursprünglichen natürlichen Zahnwurzel. Das Implantat dient dadurch als Basis bzw. Verankerung von festsitzendem (z.B. Kronen oder Zahnbrücken) und herausnehmbarem Zahnersatz. Im Heil- und Kostenplan werden Implantate mit "i" abgekürzt.
Implantate haben den Vorteil, dass sie nicht nur die Funktion eines Zahnersatzes erfüllen, sondern auch ästhetisch ansprechend aussehen, sehr festsitzen und sich nach der Einheilung und Gewöhnung anfühlen wie eigene Zähne. Im Vergleich zum Zahnersatz mit einer Brücke bieten Implantate den Vorteil, dass keine gesunden Zähne beschädigt werden müssen.
Das am häufigsten für die Herstellung von Implantaten verwendet Material ist Titan, da dieses besonders gewebefreudig ist und sich mit dem Knochen gut verbindet. Es weist eine hohe Körperverträglichkeit auf und hat eine sehr hohe "Lebenserwartung". Neuerdings werden jedoch auch zunehmend Keramik-Implantate verwendet. Entgegen früherer Modelle aus Aluminiumoxid-Keramik werden moderne Keramikimplantate aus Zirkon hergestellt, so dass die vorherrschende Stellung von Titan bald der Vergangenheit angehören könnte.
Chancen und Risiken
Implantate sind eine der besten Versorgungsmöglichkeiten bei Zahnersatz und können ein Leben lang halten. Es ist jedoch nicht in jedem Fall möglich bzw. sinnvoll, bestehende Defizite durch implantatgetragene Suprakonstruktionen auszugleichen. Der Arzt wird im Einzelfall abklären, wie die für den Patienten bestmögliche Lösung aussieht.
Obwohl heutzutage Implantate oftmals im minimalinvasiven Verfahren gesetzt werden und sich daher Beeinträchtigungen und Verletzungen, die von der Operation herrühren, in Grenzen halten, sollte die Entscheidung für eine Implantation wohl überdacht sein. Nicht jede individuelle Zahn- bzw. Kiefersituation lässt gute Ergebnisse erwarten.
So hat beispielsweise der Konsum von Tabakwaren nicht nur negative Effekte auf die zu erwartende Haltbarkeit des Implantates, sondern beeinträchtigt zudem die Wundheilung.
Des Weiteren ist es sinnvoll, vor der Implantation abzuklären, wie es allgemein um die Mundhygiene des Patienten bestellt ist. Denn orale Erkrankungen (z.B. Karies, Zahnfleischentzündung) können sich ähnlich negativ wie der Genuss von Rauchwaren auf die zu erwartende Haltbarkeit des Implantates auswirken.
Zudem sollte vor der Implantation abgeklärt werden, ob Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen vorliegen, da es heute als gesichert gilt, dass auch diese die Haltbarkeit von Implantaten negativ beeinflussen können.
Behandlungsablauf
Vor einer Implantation sollte eine genaue Analyse der individuellen Kiefer- bzw. Knochensituation erfolgen. Eine genaue Kenntnis über den exakten Verlauf der Nervenbahnen wie auch der Knochendichte ist von entscheidender Bedeutung für die Behandlungsplanung. Hierfür werden zum einen röntgenologische Untersuchungen vorgenommen, zum anderen greift man auf CT-Aufnahmen zurück. Eine geringe Knochendichte zu haben bedeutet heutzutage nicht mehr, auf Implantate verzichten zu müssen. Denn mittlerweile gibt es sehr gut funktionierende Techniken zum Aufbau von Knochensubstanz (Sinuslift) und die Zahnmedizin verfügt über spezielle Implantate (Diskimplantat), die auch bei geringer Knochendichte genügend Halt finden.
1. Das Implantationsverfahren
Damit der Knochen für die Implantation vorbereitet werden kann, wird er zunächst durch den Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden freigelegt. Anschließend wird der Zahnfleischlappen präpariert. In Abhängigkeit vom Knochenangebot können Implantate auch ohne Freilegung bzw. Aufklappung des Zahnfleisches eingesetzt werden. Dabei wird mit Spezialbohrern das Implantatbett entsprechend vorbereitet, um das Implantat anschließend in den Kieferknochen einzusetzen. Diese künstliche Wurzel ist zwischen 8 und 16 Millimetern lang.
Nach der Verlegung des Implantats vernäht der Zahnarzt die Schleimhaut über dem Implantatkopf. Dieser wird erst nach der Einheilung des Implantats wieder freigelegt.
2. Die Einheilung des Implantats
Implantate haben eine relativ lange Einheilzeit von ca. drei bis sechs Monaten. Solange braucht der Knochen, um fest mit dem Implantat zu verwachsen. Während dieser Zeit bekommen die Patienten einen provisorischen Zahnersatz, der ungestörtes Essen, Lachen und Sprechen ermöglicht.
Bei der Einheilung ist darauf zu achten, dass die Belastung nicht zu früh erfolgt, da sonst ein höheres Risiko für einen Verlust des Implantates besteht. Erst wenn das Implantat beim Eindrehen stabil und der Knochen mit dem Implantat verwachsen ist, darf das Implantat voll belastet werden.
3. Die Suprakonstruktion auf Implantaten
Anschließend wird auf ein Verbindungsstück (Implantat-Pfosten), welches meist aus Titan oder Keramik besteht, die Suprakonstruktion angebracht. Die Suprakonstruktion ist ein auf einem Implantat befestigter Zahnersatz, wie zum Beispiel eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese.
Neben der hier beschriebenen zweizeitigen Methode, gibt es auch noch die einzeitige Methode, bei der die Suprakonstruktion sofort nach der Implantatverpflanzung angebracht wird und der zweite Eingriff dadurch entfällt. Diese Methode erfolgt jedoch relativ selten. Denn die zweizeitige Methode gibt dem Implantat während der Einheilung Schutz vor äußeren Einflüssen und ist daher unter anderem bei Implantationen üblich, die mit Maßnahmen zum Knochenaufbau einhergehen.
Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie daher, wenn es um Ihre Gesundheit geht, den Rat Ihres Arztes ein.
Preise und Ablauf zahnmedizinischer Behandlungen |
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* Es handelt sich um unverbindliche Kostenschätzungen. Die endgültige Abrechnung kann vom Betrag der Kostenschätzung abweichen. Zwar bemühen sich unsere Ärzte, die Angebote so realistisch wie möglich zu gestalten, aber unvorhergesehene Umstände lassen sich leider nicht ganz ausschließen. Weitere Informationen finden Sie unter: Für Patienten.
