Definition & Preisvergleich

Implantate: Alle Infos, Kosten & Preisvergleich

Abbildung eines Zahn-Implantats mit Suprakonstruktion Definition: Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird, um als Verankerung für Zahnersatz zu dienen.

Das Einsatzspektrum von Zahnimplantaten ist sehr weit gefächert. Sowohl einzelne Zähne als auch ganze Zahnreihen können durch implantatgetragenen Zahnersatz versorgt werden. 

Eine einfache Krone auf Implantaten kostet zwischen 900 Euro und 3.000 Euro. Der Preis für eine implantatgetragene Prothese kann pro Kieferregion zwischen 2.500 Euro und 15. 000 Euro kosten.

Auf MediKompassDE können Sie kostenlos Vergleichsangebote einholen: In einer kostenlosen Online-Auktion bieten erfahrene Zahnärzte und Implantologen auf Ihren konkreten Behandlungswunsch.

So sparen wir im Schnitt jedem Patienten mehr als 1.000 € für aufwendige Zahnbehandlungen. Unser Service ist kostenlos und wird von vielen Krankenkassen empfohlen.

Implantat-Preisvergleich startenErklärungsvideo ansehen

Implantat-Kosten

Bei der Angabe der Kosten in folgender Tabelle wurde jeweils die günstigste Möglichkeit der konkreten Versorgung, ohne Komplikationen, in einem Gebiet mit großem Wettbewerb unter den Zahnärzten und Zahnlaboren berücksichtigt und geschätzt. Bitte beachten Sie, dass Implantate und implantatgetragener Zahnersatz in der Regel mehr kosten. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Zahnbehandlung unter Wettbewerbsbedingungen kostet, starten Sie gerne kostenlos einen Preisvergleich auf MediKompassDE.

Implantate und Zahnersatz

Kosten

Zahnimplantat ohne Krone OHNE Knochenaufbau Ab 700 Euro
Zahnimplantat ohne Krone MIT Knochenaufbau Ab 1.000 Euro
Zahnimplantat ohne Krone MIT Sinuslift Ab 1.200 Euro
Implantatgetragene Krone (SKV, SKM) Ab 900 Euro
Brücke auf Implantat und eigenem Zahn
Ab 1.750 Euro
Implantatbrücke Ab 2.400 Euro
Implantatgetragene Teleskopprothese Ab 5.000 Euro
Druckknopfprothese auf Implantaten Ab 3.000 Euro
Stegprothese auf Zahnimplantaten
Ab 2.500 Euro

Aktuelle Preisvergleiche

  Preisvergleich PLZ, Ort, AnreiseUrsprüngliche Kosten* Aktueller Preis* Gebote RestzeitMgliche Ersparnis*
G Implantate D-42555 Velbert
Anreise: max. 50km
3.063,99 €
2.078,00 €
5
-985,99 €
G Implantate D-22149 Hamburg
Anreise: max. 50km
2.000,00 €
1.383,00 €
1
-617,00 €
G Implantate D-85551 Kirchheim
Anreise: max. 50km
5.538,00 €
4.300,00 €
2
-1.238,00 €
G Implantate D-97788 Neuendorf
Anreise: max. 50km
1.303,09 €
698,00 €
4
-605,09 €
G Implantate D-49828 Neuenhaus
Anreise: max. 50km
2.606,77 €
1.550,00 €
1
-1.056,77 €
G Implantate D-22149 Hamburg
Anreise: max. 50km
1.882,02 €
1.410,00 €
2
-472,02 €
G Implantate D-28779 Bremen
Anreise: max. 50km
1.873,27 €
1.215,00 €
1
-658,27 €
G Implantate D-84051 Essenbach
Anreise: max. 100km
2.747,08 €
1.400,00 €
6
-1.347,08 €
G Implantate D-90455 Nrnberg
Anreise: max. 50km
2.657,29 €
1.200,00 €
2
-1.457,29 €
G Implantate D-49525 Lengerich
Anreise: max. 50km
1.500,11 €
850,00 €
3
-650,11 €
P Implantate D-26817 Rhauderfehn
Anreise: max. 50km
4.940,29 €
3.000,00 €
1
-1.940,29 €
P Implantate D-65439 Flrsheim
Anreise: max. 100km
3.900,00 €
1.276,01 €
6
-2.623,99 €
Weitere Preisvergleiche

Regionale Kosten-Unterschiede

Die Preise von Zahnärzten sind nicht nur von Zahnarzt zu Zahnarzt, sondern auch je nach Region  unterschiedlich. Informieren Sie sich daher gezielt über die Kosten von Implantaten in Ihrer Region.

Suchfunktion benutzen

Kostenvoranschlag und Heil- und Kostenplan

Bei gesetzlich Versicherten werden die Kosten für eine Zahnbehandlung, die Implantate einschließt, so gut wie nie komplett im Heil- und Kostenplan aufgeführt. 

Im Heil- und Kostenplan werden normalerweise nur diejenigen Kosten genannt, welche sich auf den Zahnersatz beziehen, der von den Implantaten getragen wird (= Suprakonstruktion, also Kronen, Prothesen usw.). Dieser Plan wird für die Krankenkasse zur Ermittlung des Festzuschusses benötigt. Für die eigentlichen Zahnimplantate (= künstliche Zahnwurzeln) gibt es einen gesonderten Plan (= private Zusatzvereinbarung). Hier werden alle Kosten aufgeführt, die mit dem Setzen des Implantats, etwaigem Knochenaufbau und der Freilegung der Implantate in Zusammenhang stehen. Wenn Sie als Patient also wissen möchten, was die Behandlung insgesamt kostet, dann müssen Sie die Preise aus beiden Plänen addieren.

In der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) betreffen alle Ziffern ab 9000 und höher die implantologischen Leistungen. Diese Leistungen können jeweils einmal oder mehrfach auftreten und nach unterschiedlichen Sätzen (Steigerungsfaktoren) abgerechnet werden.

Im Heil- und Kostenplan werden Zahnimplantate mit "i" abgekürzt.

Bild eines dreiteiligen Zahnimplantats
Abbildung 1:
Aufbau eines zweiteiligen Zahnimplantats mit künstlicher Krone

1: Implantatkörper

Der Implantat-Körper wird fest im Kieferknochen (hier im Bild sandfarben dargestellt) verankert und muss dort einheilen, um die Funktion einer Zahnwurzel zu übernehmen.

Damit das Implantat fest verankert werden kann, muss der Kieferknochen ausreichend dick sein. Andernfalls muss vor dem Setzen eines Zahnimplantats ein Knochenaufbau erfolgen.

2: Abutment

Der Implantat-Aufbau (Abutment) mit Halteschraube dient als Verbindungsteil zwischen Krone und Implantat-Körper. Das Abutment ist jedoch nicht sichtbar, sondern im Implantat, Zahnfleisch (hier im Bild rötlich dargestellt) und in der Krone verborgen.

Das Abutment eines Implantats besteht in der Regel aus Titan. Es gibt aber auch Ausführungen in Keramik.

3: Suprakonstruktion

Die Implantat-Krone (Suprakonstruktion) ist der eigentliche Zahnersatz und wird am Abutment befestigt. Statt einer einfachen Krone können auch aufwendige Konstruktionen auf Implantaten befestigt werden.

Vor einer Implantation erfolgt zunächst eine genaue Analyse der individuellen Knochensituation von Unter- und Oberkiefer. Diese Situation wird in der Implantologie "Knochenangebot" genannt.

Die genaue Kenntnis des exakten Verlaufs der Nervenbahnen sowie der Knochendicke ist für die Behandlungsplanung von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang werden zum einen röntgenologische Untersuchungen vorgenommen, zum anderen greift man Orthopantomogramme (OPG) und Digitale Volumentomografie (DVT) zurück.

Allgemein gilt, dass eine Knochendicke von sechs bis acht Millimetern in der Vertikalen und von fünf Millimetern in der Horizontalen ein sicheres Implantatlager darstellt.

Falls notwendig: Knochenaufbau

Eine geringe Knochendicke zu haben, bedeutet heutzutage nicht mehr, auf Implantate verzichten zu müssen. Mittlerweile gibt es gut erprobte Techniken zum Aufbau von Knochensubstanz. Auch in der schwierigen Region des hinteren Oberkiefers, wo die Kieferhöhle an die Mundhöhle grenzt, kann durch einen Sinuslift Abhilfe geschaffen werden.

Zudem verfügt die Zahnmedizin über spezielle Implantate, sog. Diskimplantate, die auch bei geringer Knochendicke genügend Halt finden.

Freilegung und Setzung

Damit der Knochen für die Implantation vorbereitet werden kann, wird er zunächst durch den Zahnarzt bzw. Implantologen freigelegt. Dies bedeutet, dass das Zahnfleisch weggeklappt wird, damit ein guter Zugang zum Kieferknochen möglich ist.

Im nächsten Schritt wird mit Hilfe von Instrumenten ein sogenannter Bohrstollen aufbereitet, in den dann das Zahnimplantat eingedreht wird.

Nach der Verlegung des Implantats vernäht der Zahnarzt die Schleimhaut über dem Implantat Kopf, so dass es ungestört einheilen kann.

Die Einheilung des Implantats

Implantate haben eine relativ lange Einheilzeit von ca. drei bis sechs Monaten. Solange braucht der Knochen, um fest mit dem Zahnimplantat zu verwachsen (Osseointegration). Während dieser Zeit bekommen Patienten provisorischen Zahnersatz, der ungestörtes Essen, Lachen und Sprechen ermöglicht.

Bei der Einheilung ist darauf zu achten, dass die Belastung nicht zu früh erfolgt, da sonst ein höheres Risiko für einen Verlust des Implantates besteht. Erst wenn das Zahnimplantat beim Eindrehen stabil und der Knochen mit ihm verwachsen ist, darf das Implantat voll belastet werden.

Abbildung einer Suprakonstruktion fuer ImplantateNach der Einheilung des Implantats muss der Knochen erneut freigelegt werden.

So dann kann der Implantat-Pfosten (Abutment), mit dem eigentlichen Implantat verbunden werden. Auf dieser nun zweiteiligen Implantat-Konstruktion wird nun die Suprakonstruktion befestigt: Der implantatgetragene Zahnersatz wird eingesetzt.

Schraubenimplantate

Am weitesten verbreitet sind heute Schraubenimplantate, weil sich ihr Gewinde umgehend im Knochen verankert. Das garantiert Stabilität und verkürzt das Einheilen.

Schraubenimplantate unterscheiden sich in ihrer Form wie auch nach der Art der Gewinde. Neben zylinderförmigen Implantaten gibt es Formen, die eher einem Kegel gleichen. Eine Alternative stellen Keramikimplantate da.

Disk-Implantate

Diskimplantate werden seitlich in den Kiefer eingesetzt. Ihre Form und die Platzierung in der gut durchbluteten Außenwand des Knochens soll ein komplikationsloses Einheilen selbst bei minimaler Knochenhöhe oder ausgeprägtem Knochenschwund sicherstellen.

Einige Diskimplantate können sofort nach dem Einsetzen belastet werden.

Mini-Implantate

Mini-Implantate sind Zahnimplantate, die einen deutlich geringeren Durchmesser besitzen und meist als einteiliges Implantat konstruiert sind. Der operative Eingriff ist minimal, weshalb mit weniger Schmerzen nach der Operation zu rechnen ist.

Besonders geeignet sind Mini-Implantaten beim Ersatz von einzelnen Frontzähnen im Unterkiefer.

Extensionsimplantate

Extensionsimplantate sind flach und blattförmig. Angepasst an den Knochenverlauf im Kiefer werden sie in einen Schlitz eingepasst und wachsen dort fest.

Da die Fläche der Implantate durchlöchert ist, kann der Knochen auch horizontal hindurch wachsen, was festen Halt verspricht.

Das am häufigsten für die Herstellung von Implantaten verwendet Material ist Titan, da dieses besonders gewebefreudig ist und sich mit dem Knochen gut verbindet. Es weist eine hohe Körperverträglichkeit auf und hat eine sehr hohe "Lebenserwartung".

Bei der Fertigung von Mini-Implantaten wird eine Legierung aus Titan und Vanadium oder Aluminium verwendet, um eine höhere Bruchstabilität zu erreichen.

Neuerdings werden jedoch auch zunehmend Keramik-Implantate verwendet. Entgegen früherer Modelle aus Aluminiumoxid-Keramik werden moderne Keramikimplantate aus Zirkon hergestellt, so dass die vorherrschende Stellung von Titan bald der Vergangenheit angehören könnte.

Was die Materialien beim eigentlichen Zahnersatz auf Implantaten anbelangt, so gelten hier die gleichen "Regeln" wie bei normalem Zahnersatz.

Beachten Sie hierzu auch unsere Hauptseite zu Zahnersatz-Materialien

Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie bitte stets auch den Rat Ihres Arztes ein.

Abrechnungsinformationen: Informationen, die sich auf die zahnärztliche Abrechnung oder allgemein auf Bestimmungen aus Gebührenordnungen beziehen, wurden sorgsam recherchiert, sie erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine Gewähr ist ausgeschlossen. Derlei Informationen sind lediglich als Erstinformation für die Öffentlichkeit und unsere Kunden gedacht.

* Es handelt sich um unverbindliche Kostenschätzungen. Die endgültige Abrechnung kann vom Betrag der Kostenschätzung abweichen. Zwar bemühen sich unsere Ärzte, die Angebote so realistisch wie möglich zu gestalten, aber unvorhergesehene Umstände lassen sich leider nicht ganz ausschließen. Weitere Informationen finden Sie unter: Für Patienten.