Fester Zahnersatz – Kosten & Preisvergleich

Abbildung einer StegprotheseFestsitzender Zahnersatz ist eine zahnmedizinische Kategorie, die viele verschiedene Versorgungen umfasst. Was die Kosten anbelangt, so variieren diese abhängig von der Art des Zahnersatzes, der Anzahl zu ersetzender Zähne, den Material- und Laborkosten und dem Zahnarzthonorar. Hochwertiger fester Zahnersatz wie Brücken, Kronen und Implantate kostet ca. zwischen 300 € und 30.000 €.

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Zahnbrücken

Abbildung einer Zahn-BrückeWenn einer oder mehrere Zähne fehlen, können diese durch eine Zahnbrücke ersetzt werden. Hierbei müssen die Nachbarzähne – die Zähne am Rande der Zahnlücke – so präpariert werden, dass die Brücke später befefestigt werden kann.  Zähne, an denen Zahnbrücken verankert werden,  werden "Ankerzähne" oder auch "Pfeilerzähne" genannt.

Eine Spezielle Form der Zahnbrücke sind die so genannten Freiendbrücken. Diese können dann zum Einsatz kommen, wenn auf einer Seite der Zahnlücke kein Zahn vorhanden ist, der als Pfeiler dienen könnte. Die Freiendbrücke wird also nur auf einer Seite getragen, auf der anderen Seite schwebt sie.

Teleskopierende Brücken

Abbildung einer TeleskopprotheseBei einer teleskopierenden Brücke (Teleskope) sorgen Teleskopkronen, die aus zwei Teilen bestehen, für die Verankerung. Auf den tragenden Zähnen wird die Innenkrone (Innenteleskop) befestigt, während sich an der Teleskopbrücke das entsprechende Gegenstück, die Außenkrone (Außenteleskop), befindet. Die Teleskopprothese ist herausnehmbar, so dass es sich um einen Zahnersatz handelt, der die Vorteile einer herausnehmbaren Teilprothese mit den positiven Eigenschaften einer festsitzenden Brücke verbindet.

Der Vorteil gegenüber der normalen, festsitzenden Brücke liegt in der einfacheren Reinigung und in der unproblematischen Zugänglichkeit bei Reparaturen oder bei einer nötigen Erweiterung der Brücke, z. B. beim Verlust weiterer Zähne. Teleskopierende Brücken sind sehr langlebig und in der Regel genauso stabil im Gebiss verankert wie eine herkömmliche Brücke. Allerdings sind teleskopierende Brücken mit höheren Kosten verbunden und gehören nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Zahnarzt informiert über die bestehenden Richtlinien und die notwendigen Vereinbarungen.

Klebebrücken (Marylandbrücke)

Brücken bestehen in der Regel aus Keramik, Metall oder einer Kombination dieser beiden Materialien. An den Pfeilerzähnen, die zu diesem Zweck zunächst beschliffen werden müssen, werden sie mit einem besonderen Zement befestigt.
Die Klebebrücken (Marylandbrücke, Adhäsivbrücke) wird, wie der Name vermuten lässt, mit Hilfe einer Klebeverbindung an den Pfeilerzähnen befestigt. Dies bringt einige wesentliche Vorteile mit sich. So muss nur eine verhältnismäßig kleine Fläche der Nachbarzähne beschliffen werden, wobei nur wenig Zahnsubstanz verloren geht. Besonders wenn die Pfeilerzähne gesund, d.h. ohne Karies oder Füllung sind, bietet sich dieses Verfahren an. Weitere Vorteile von Klebebrücken sind beispielsweise die relativ geringen Kosten und die Tatsache, dass sie auch schon bei Jugendlichen eingesetzt werden können, deren Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist.
Jedoch gibt es auch Umstände, die gegen das Einsetzen von Adhäsivbrücken sprechen, beispielsweise ein zu hoher Grad gekippter oder rotierter Zähne.
In der Regel kann eine Klebebrücke ca. zehn Jahre bestehen bleiben, bevor sie ausgewechselt werden muss.

Zahnkronen und Teilkronen

Abbildung einer Zahn-KroneZwar sind Zahnkronen kein Zahnersatz im eigentlichen Sinn, sondern eine Zahnerhaltungsmaßnahme. Um eine finanzielle Eigenbeteiligung des Patienten zu erreichen, werden Kronen jedoch unter Zahnersatz verbucht. Es wird unterschieden zwischen einer den Zahn vollständig bedeckenden Zahnkrone und einer Teilkrone, die den Zahn lediglich zum Teil bedeckt. Zahnkronen können auf Zahnstümpfen, Zahnimplantaten oder Wurzelstiftaufbauten angebracht werden. Sie bestehen in der Regel aus Keramik, aus Materialien mit Galvano-Gold-Basis oder sie sind metallbasiert.
Bei einer Teilkrone handelt es sich um eine schonende Variante der Zahnkrone, die beispielsweise dann zum Einsatz kommt, wenn ein Zahnhartsubstanzdefekt vorliegt. Sie bestehen meist aus Keramik oder aus Edelmetalllegierungen. Der Zahn muss hierbei nicht so stark abgeschliffen werden wie bei der vollständigen Krone.

Implantate

Abbildung eines Zahn-Implantats mit SuprakonstruktionZahnimplantate erfüllen im Wesentlichen die Funktion natürlicher Zähne. Es handelt sich dabei um einen Zahnwurzelersatz, auf dem ein herausnehmbarer Zahnersatz oder eine Krone befestigt wird. Implantate können als Pfeiler für Brücken oder als Stütz- und Halteelemente bei kombiniertem Zahnersatz fungieren. Auch wenn ein einzelner Zahn fehlt, die Nachbarzähne aber nicht als Pfeiler dienen und abgeschliffen werden sollen, kann auf ein Implantat zurückgegriffen werden. Dieses wird dann mit einer Einzelkrone bedeckt. Implantate werden in den Kieferknochen eingesetzt und verbinden sich innerhalb weniger Monate mit ihm, sodass sie danach hohen Belastungen standhalten können. Sie bestehen in der Regel aus Titan oder Keramik.

Veneers

Abbildung eines VeneerBei einem Veneer handelt es sich um eine dünne, lichtdurchlässige Schale aus Keramik, die mit einem Spezialkleber auf die Oberfläche von vorhandenen Zähnen angebracht wird. In der Regel werden durch Veneers lediglich leichte Fehlstellungen oder Verfärbungen korrigiert. Keramik ist das ideale Material für diesen Zweck, da sie eine sehr hohe Bioverträglichkeit aufweist. Um ein Veneer anzubringen, wird zunächst eine dünne Schicht vom Zahnschmelz abgetragen und eine Abformung angefertigt. Auf dieser Basis wird dann das Veneer hergestellt und nach einer Reinigung des betreffenden Zahnes und Ansätzen des Zahnschmelzes mit einem Komposit-Kunststoffkleber angeklebt. Mit Hilfe modernster Techniken können auch sehr dünne Veneers hergestellt werden, die ohne vorheriges Abschleifen direkt auf den Zahn aufgebracht werden können (Non-Prep- bzw. Non-Invasive-Veneers). Ein Hersteller solcher Non-Prep Veneers ist die Marke "Lumineers".

Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie bitte stets auch den Rat Ihres Arztes ein.