Zahnbehandlung unter Narkose – im Preisvergleich

    Eine Zahnbehandlung unter Narkose ist geplant und Sie haben bereits einen Heil- und Kostenplan erhalten. Nun erscheinen Ihnen die Kosten, die auf Sie zukommen, zu hoch?
    Oder Sie können nicht einschätzen, ob die Kosten realistisch sind? Sie haben Recht. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher, bevor Sie etwas unterschreiben.

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    Zahnbehandlung unter Narkose – Infos und Kosten

    In Grunde genommen kann jeder gesunde Mensch in Vollnarkose behandelt werden. Eine Altersbegrenzung gibt es kaum noch. Bei einem zweijährigen Kind kann dies ebenso gut wie bei einem achtzigjährigen Erwachsenen durchgeführt werden. Hier entscheidet allein der Anästhesist anhand des gesundheitlichen Zustands und der körperlichen Verfassung des Patienten.
    Fast alle zahnmedizinischen Behandlungen, die in der normalen Zahnarztpraxis durchgeführt werden, könnten beim Patienten unter Narkose erfolgen: Zahnextraktionen, vor allem Weisheitszahn-Entfernungen, Wurzelspitzenresektionen, das Setzen von Implantaten, Füllungen usw.

    Risiken

    Dank moderner computergestützter Überwachungsgeräte und Narkosemittel der letzten Generation ist die Zahnarzt-Vollnarkose als Routineverfahren anzusehen. Besonders, wenn langdauernde Zahnbehandlungen oder chirurgische Eingriffe bevorstehen, die unter Umständen mehrerer Termine in der Zahnarztpraxis bedürften oder behandlungsunwilligen Kleinkindern geholfen werden soll, kann hier die Narkose Abhilfe schaffen. Ebenfalls bei Patienten, die eine zahnärztliche Anästhesie nicht vertragen oder darauf nicht reagieren, bleibt dieses Verfahren die einzige Möglichkeit, eine zahnärztliche Behandlung schmerzfrei durchzuführen.
    Auch Angstpatienten, die unter einer Zahnbehandlungsphobie (im Volksmund Zahnarztangst genannt) leiden und für eine umfangreiche Zahnsanierung zahlreicher Termine bedürfen, kann auf diese Weise geholfen werden.

    Kostenübernahnme durch Krankenkassen

    Die Narkosekosten werden nur bei bestimmten Indikationen als Kassenleistung anerkannt. Als Indikation gelten nach heutigem Stand geistig behinderte Patienten, Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren, wenn diese sich nicht anderweitig behandeln lassen und Patienten, die zahnärztliche Lokalanästhetika nicht vertragen oder gegen diese allergisch reagieren. Im Einzelfall kann ein übermäßiger Würgereiz im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung als Ausnahme für eine Narkose gelten, dies muss allerdings im Einzelfall geprüft werden. Private Versicherungen übernehmen die Kosten einer solchen Behandlung nur, wenn diese auch vertraglich vereinbart worden sind.

    Sedierung oder Narkose

    Währen der Sedierung schlafen Sie nicht. Sie sind wach und ansprechbar, aber aufgrund der Medikation, die Sie bekommen haben, sind Sie tief entspannt und gelöst. Das Schmerzempfinden ist währenddessen nicht ausgeschaltet, darum muss der Zahnarzt noch eine Lokalanästhesie setzen. Eine Sedierung ist nur unter der Überwachung eines Anästhesisten durchzuführen, da die verabreichten Medikamente eine Atemdepression verursachen können.

    Während der Vollnarkose schlafen Sie tief. Das Schmerzempfinden ist durch die Medikation komplett ausgeschaltet, eine zusätzliche Lokalanästhesie ist nicht mehr erforderlich. Die Behandlung kann bei Bedarf bis zu mehrere Stunden dauern. Nebenwirkungen und Komplikationen sind selten, aber können in Einzelfällen auftreten.

    Die Behandlung kann sowohl in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden, als auch in einer speziellen Anästhesiepraxis.

    Eine Behandlung in der Praxis für Anästhesie ist zu bevorzugen. Hier steht meistens ein Aufwachraum mit einem richtigen Bett zu Verfügung, so dass der Patient noch ungestört und bequem ein paar Stunden ausschlafen kann. In der Zahnarztpraxis muss er diese Aufwachphase in den meisten Fällen noch im zahnärztlichen Behandlungsstuhl verbringen.

     

     Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie daher, wenn es um Ihre Gesundheit geht, den Rat Ihres Arztes ein.