Amalgam

Amalgam ist eine Metall-Legierung, die aus 50% Quecksilber und einer sog. Feilungsmischung besteht. Diese Feilungsmischung setzt sich aus Silber (40%), Zinn (ca. 30%), Kupfer (ca. 30%) und kleineren Anteilen Zink und Indium zusammen. Weitere Materialien, welche in der Zahnmedizin verwendet werden, sind zum Beispiel Zirkonoxid, Edelmetall oder Nicht-Edelmetall (NEM).

Amalgam wird in der Zahnmedizin als Füllungsmaterial bei durch Zahnkaries verursachten Schäden der Zähne verwendet. Das Amalgam ersetzt dann den natürlichen Zahnschmelz. Der Vorteil von Amalgam liegt in der auch unter schwierigen Bedingungen einfachen Verarbeitung. Zudem ist Amalgam ein sehr preisgünstiger Werkstoff, der sehr lange haltbar ist.

Zwar gibt es keine genauen Quellen darüber, wie häufig Amalgam heute noch als Füllstoff verwendet wird, aber gewiss ist, die Zahlen sinken. Neben den weiter unten angesprochenen gesundheitlichen Bedenken, welche – unabhängig von ihrer etwaigen Richtigkeit – zu einer geringen Bereitschaft seitens der Patienten führen, sich Amalgam-Füllungen einsetzen zu lassen, gibt es auch globale Ursachen.

So wurde der so genannte Minamita-Vetrag von Deutschland ratifiziert. Hierdurch verpflichet sich die Bundesrepublik ab 2020 Quecksilberhaltige Produkte insgesamt zu reduzieren. Ein stufenweise erfolgender Abschied von Amalgam scheint also sehr wahrscheinlich.

Gesundheitliche Bedenken bei Amalgam

Die Debatte, inwieweit Amalgam gesundheitsgefährdend ist, zieht sich geschichtlich bis zum Anfang seiner Verwendung zurück. Bereits seit ca. 100 Jahren gibt es brennende Befürworter und strikte Gegner.

Fakt ist: Aufgrund des Quecksilberanteils weist Amalgam keine besonders gute Bioverträglichkeit auf. Und der gesunde (unwissenschaftliche) Menschenverstand sagt, wenn es sich vermeiden lässt, ein giftiges Material im Körper zu deponieren, dann sollte man das tun.

Durch Amalgamverursachte Krankheiten und Schäden

Konkrete Quecksilbervergiftungen durch Amalgam-Füllungen konnten noch nicht einwandfrei nachgewiesen werden, bei empfindlichen Patienten hat Amalgam jedoch zu einer Reihe von Beschwerden geführt.

Amalgam steht zudem im Verdacht, Allergien auszulösen und systemische Schäden durch elektrochemische Effekte zu verursachen. 

Desweiteren wir Amalgam mit einer Reihe von Krankheiten assoziert: Darunter Alzheimer und Parkinson.

Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung über die Bedenklichkeit bei der Verwendung von Amalgam finden Sie hier (auf Englisch).

Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie bitte stets auch den Rat Ihres Arztes ein.

Abrechnungsinformationen: Informationen, die sich auf die zahnärztliche Abrechnung oder allgemein auf Bestimmungen aus Gebührenordnungen beziehen, wurden sorgsam recherchiert, sie erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine Gewähr ist ausgeschlossen. Derlei Informationen sind lediglich als Erstinformation für die Öffentlichkeit und unsere Kunden gedacht.