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    So geht es

      Amalgam

      Amalgam ist eine Metall-Legierung, die aus 50% Quecksilber und einer sog. Feilungsmischung besteht. Diese Feilungsmischung setzt sich aus Silber (40%), Zinn (ca. 30%), Kupfer (ca. 30%) und kleineren Anteilen Zink und Indium zusammen. Weitere Materialien, welche in der Zahnmedizin verwendet werden, sind zum Beispiel Zirkonoxid, Edelmetall oder Nicht-Edelmetall (NEM).

      Amalgam wird in der Zahnmedizin als Füllungsmaterial bei durch Zahnkaries verursachten Schäden der Zähne verwendet. Das Amalgam ersetzt dann den natürlichen Zahnschmelz. Der Vorteil von Amalgam liegt in der auch unter schwierigen Bedingungen einfachen Verarbeitung. Zudem ist Amalgam ein sehr preisgünstiger Werkstoff, der sehr lange haltbar ist.

       

      Gesundheitliche Bedenken bei Amalgam

      Aufgrund des Quecksilberanteils weist Amalgam jedoch keine besonders gute Bioverträglichkeit auf. Zwar konnten Quecksilbervergiftungen durch Amalgam-Füllungen noch nicht einwandfrei nachgewiesen werden, bei empfindlichen Patienten hat Amalgam jedoch zu einer Reihe von Beschwerden geführt. Amalgam steht vor allem im Verdacht, Allergien auszulösen und systemische Schäden durch elektrochemische Effekte zu verursachen. Andererseits gilt anzumerken, dass diverse Studien die Unbedenklichkeit von Amalgam bestätigt haben. So tragen z.B. Krankenkassen, im Gegensatz zu bspw. Keramikfüllungen, die Kosten für Amalgam-Versorgungen in vollem Umfang – Ausnahme hierbei wäre die Härtefallregelung.

       

       Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie daher, wenn es um Ihre Gesundheit geht, den Rat Ihres Arztes ein.