Intraokular-Linsen (IOLs) – Kosten sparen durch Preisvergleich

    Intraokularlinsen können eine sinnvolle Alternative zur Augenlaser-Behandlung sein, werden aber vor allem häufig bei der Erkrankung mit Grauem Star eingesetzt.
    Da sich die Kosten von Praxis zu Praxis stark unterscheiden können, lohnt es sich, vor der Entscheidung für einen Arzt mehrere Angebote einzuholen.

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    können Sie die Preise verschiedener Augenärzte vergleichen und dadurch Kosten sparen. Unser Bewertungssystem gibt Aufschluss über die Qualität der behandelnden Ärzte. 

    So geht es

      Aktuelle Kosten-Checks für Augenlinsen-Behandlungen

      Einen Überblick aktueller Preisvergleiche für Linsen-Behandlungen sehen Sie in der folgenden Tabelle. Durch Klicken auf den Namen der Behandlung bzw. des Preisvergleichs, gelangen Sie zur Detail-Seite. Hier können Sie sich über die bietenden Ärzte informieren und sich gleichzeitig davon überzeugen, dass wir die Anonymität unserer Patienten gewährleisten.

        Preisvergleich PLZ, Ort, AnreiseUrsprüngliches Angebot* Aktuelles Angebot* Gebote RestzeitMögliche Ersparnis*
      G Multifokallinse D-18107 Rostock
      Anreise: D
      4.000,00 €
      1.499,02 €
      4
      6T 23h 15min2.500,98 €
      G Multifokallinse D-50735 Köln
      Anreise: D
      4.000,00 €
      1.000,00 €
      2
      -3.000,00 €
      P Intraokularlinse D-28195 Bremen
      Anreise: D
      5.000,00 €
      3.500,00 €
      3
      -1.500,00 €
      G Multifokallinse D-45739 Oer-Erkenschwick
      Anreise: D
      6.000,00 €
      3.250,00 €
      3
      -2.750,00 €
      G Intraokularlinse D-12529 Berlin
      Anreise: D
      3.900,00 €
      2.000,00 €
      4
      -1.900,00 €
      G Multifokallinse D-50733 Köln
      Anreise: D
      3.900,00 €
      3.900,00 €
      2
      ---
      G Intraokularlinse D-41466 Neuss
      Anreise: D
      5.000,00 €
      4.500,00 €
      2
      -500,00 €
      P Multifokallinse D-56626 Andernach
      Anreise: D
      5.000,00 €
      3.900,00 €
      3
      -1.100,00 €
      G Linsenaustausch D-10117 Berlin
      Anreise: D
      4.100,00 €
      4.100,00 €
      2
      ---
      G Multifokallinse D-45359 Essen
      Anreise: D
      4.800,00 €
      3.989,92 €
      3
      -810,08 €
       
       

      Informationen zu intraokularen Linsen

      Intraokularlinsen dienen als Ersatz für die natürliche Linse im Auge oder als zusätzliche Ergänzung und kommen dementsprechend bei Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit zum Einsatz. Schwerpunktmäßig ist dies bei der als Grauer Star oder auch als Katarakt bezeichneten Augenerkrankung der Fall, die mit einer Trübung der Augenlinse einhergeht und insbesondere bei älteren Menschen gehäuft auftritt. Aufgrund der getrübten Linse nehmen Betroffene einen zunehmend stärker werdenden Schleier vor dem Auge wahr, der die Sehfähigkeit mindert und sich in Form einer verschwommenen, neblig wirkenden Sicht äußert. Mit abnehmender Sehschärfe tritt ein kontinuierlicher Sehverlust ein, der im fortgeschrittenen Stadium das Einsetzen einer künstlichen Intraokularlinse erforderlich macht.

      Daneben werden Implantationen aber auch bei anderen Sehbeeinträchtigungen und -schwächen durchgeführt, darunter beispielsweise bei einer sehr starken Kurzsichtigkeit oder bei einer ausgeprägten Hornhautverkrümmung. In diesem Fall kommen die künstlichen Linsen in der Regel als Ergänzung zu den natürlichen Linsen zum Einsatz.

      Bis auf den refraktiven Linsenaustausch bei klarer eigener Linse, z.B.  wegen Nicht-Durchführbarkeit einer LASIK-OP wegen zu hoher Fehlsichtigkeit, sind die gesetzlichen Krankenkassen seit 01.01.2012 dazu verpflichtet, einen "Sockelbetrag" für eine sphärische Linse zu erstatten - der Differenzbetrag zur Sonderlinse muss vom Patienten selbst getragen werden. Da es bei Intraokularlinsen große preisliche Unterschiede gibt, loht es sich daher, vor der Behandlung einen Preisvergleich durchzuführen.

      Der Eingriff

      Vor dem Einsetzen der Intraokularlinsen im Rahmen eines unter örtlicher Betäubung durchgeführten operativen Eingriffs ist eine Reihe von Voruntersuchungen notwendig, bei denen eine exakte Vermessung des Auges erfolgt.
      Während der Implantation selbst ist zunächst einmal eine Weitung der Pupille durch die Gabe von Medikamenten von Nöten, ehe der Zugangsschnitt zur natürlichen Linse gesetzt werden kann. Dazu wird ein kreisrunder Schnitt mit einem Durchmesser von etwa 5 Millimeter zur Öffnung des Kapselblattes getätigt.
      Die nun zugängliche Linse wird anschließend in einem zweiten Operationsschritt per Ultraschall zertrümmert und gänzlich abgesaugt, ohne den sich um die Linse herum befindlichen Kapselsack zu zerstören. Vollständig von der körpereigenen Linse befreit, kann in diesen die Intraokularlinse implantiert werden, wobei je nach Material und Linsenart unterschiedlich große Einschnitte erforderlich sind. Bei weichen, faltbaren Varianten genügen kleine Schnitte von zwei oder drei Millimetern, da die Linsen im zusammengefalteten Zustand in den Kapselsack eingeführt werden können und sich dort selbst in der richtigen Position entfalten. Harte Linsen verfügen hingegen nicht über diese Eigenschaft und bedürfen dementsprechend eines größeren Einschnittes.
      Eine zweite mögliche Implantations-Methode besteht darin, am äußeren Hornhautrand einen deutlich längeren Schnitt vorzunehmen und im Anschluss daran je nach gewähltem Verfahren die natürliche Linse oder auch die Linse in Kombination mit dem Kapselsack zu entfernen. Diese Methode kommt heutzutage nur noch selten zur Anwendung.

      Risiken des Einsatzes von Intraokularlinsen

      Durch die Implantation von Intraokularlinsen wird im Falle des Grauens Stars eine Wiederherstellung der Sehfähigkeit ermöglicht. Die Risiken bestehen neben den bei jeder Operation möglichen Komplikationen vor allem in einer Infektion des Augeninneren, einer Verletzung der Linsenhinterkapsel sowie in einer möglicherweise auftretenden Schwellung der Netzhautmitte. In seltenen Fällen kann es zudem zum Nachstar kommen, bei der die hintere Linsenkapsel von einer Trübung betroffen wird. Diese Komplikation lässt sich jedoch mit einer Laserbehandlung meist problemlos beseitigen.

      Zu den möglichen Risiken zählen bei der ergänzenden Implantation von phaken Intraokularlinsen auch die Schädigung des Hornhaut-Endothels, eine Druckerhöhung im Auge, die Veränderung der Pupillenform und eben nachträglich auftretende Sehbeeinträchtigungen.

      IOLs als Alternative zum Augenlasern

      Werden die so genannten phaken Intraokularlinsen zur Korrektur von Fehlsichtigkeit als Ergänzung zur natürlichen Linse eingesetzt, dann stellt dies eine Alternative zu Laserbehandlungen dar. Im Vergleich zu diesen bieten intraokulare Linsen den Vorteil einer hohen Korrekturmöglichkeit ohne Einschränkungen aufgrund der Hornhautdicke. Diese wird zudem im Unterschied zur Laserbehandlung mit Gewebeabtrag nicht in ihrer Stabilität beeinträchtigt, sondern verbleibt in ihrem ursprünglichen Zustand.

       

       

       Die aufgeführten Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen dienen, die Ihre Gesundheit betreffen. Holen Sie daher, wenn es um Ihre Gesundheit geht, den Rat Ihres Arztes ein.

      * Es handelt sich um unverbindliche Kostenschätzungen. Die endgültige Abrechnung kann vom Betrag der Kostenschätzung abweichen. Zwar bemühen sich unsere Ärzte, die Angebote so realistisch wie möglich zu gestalten, aber unvorhergesehene Umstände lassen sich leider nicht ganz ausschließen. Weitere Informationen finden Sie unter: Für Patienten.